Rolf Hinrichs - Die Onshore Windkraft –
alles, was Sie darüber wissen sollten.
Unter Onshore Windkraft
wird sehr oft die Windenergie am Land bezeichnet, die als treibende Kraft der
Energiewende verwendet wird. Besonders in den letzten paar Jahren hat sich
diese Windkraft in erneuerbare Energien entwickelt, die heute eine sehr große Rolle
spielt. Rolf Hinrichs - Dank dem Strommixanteil ist diese Energie heute für mehr als die Hälfte
des erneuerbaren deutschen Stroms zuständig. Sehr viele Haushalte entscheiden
sich deshalb dazu, die Onshore Windkraft zu benutzen.
In den letzten Dekaden
ist die Anzahl der Windräder, neben der Leistungsfähigkeit der einzelnen
Anlagen, massiv gestiegen. Rolf Hinrichs - Nebenbei führte das auch zu einer Steigerung der
Volllaststunden, weshalb sich die Produktion von Windstrom drastisch erhöhte.
Somit versorgt eine moderne Windenergieanlage ca. 2.000 bis 3.500 Haushalte mit
Strom. Die Leistungsfähigkeit der Onshore Windkraft wird erst über die Kosten
deutlich gemacht. Es gibt sehr viele erneuerbare Energien, aber diese ist
darunter die kostengünstigste.
Rolf Hinrichs - Das liegt daran, dass eine EEG-Vergütung für
einen solchen Windstrom unter 9 Cent pro Kilowattstunde liegt. Das ist
lediglich auch der Grund, wieso sich sehr viele Menschen heutzutage genau für
diese Versogungsart mit Strom entscheiden. In Deutschland befinden sich die
meisten Windenergieanlagen in den nördlichen, sowie auch in den mitteldeutschen
Bundesländern. Dafür sind besonders technologische und politische Entwicklungen
wichtig, denn diese sorgen dafür, dass die neu gebauten Anlagen mehr und mehr
in den Bundesgebieten verteilt werden.
Am Land ist die Windenergie besonders
angesagt, weshalb auch die Anzahl der arbeitslosen niedriger wird. In
Deutschland gab es vor ein paar Jahren ca. 150.000 Menschen, die im
Industriestandort Deutschlands gearbeitet haben. Deshalb ist die Onshore
Windkraft sehr wichtig für die Wertschöpfung.
Rolf Hinrichs - Sind erneubare Energien
ein Gewinn für alle?
Wenn man gute regenerative
Projekte schafft, dann können daraus alle Seiten profitieren. Darunter versteht
man sowohl die Betreiber der Anlagen und die beteiligten Gemeinden, als auch
die Planer und die daran beteiligten Bürger. Beim Bauen und Betrieben dieser
Windenergieanlagen werden neue Arbeitsplätze eröffnet. Wenn zum Beispiel ein
Bürgerwindpark gebaut werden soll, dann werden alle Aufträge, inklusive
Wegebau, Fundamente oder Dienstleistungen an die regional ansässigen Firmen
zugeteilt.
Rolf Hinrichs - Dabei verschaffen sich auch die landwirtschaftlichen Betriebe ein
bestimmtes wirtschaftliches Standbein, wobei alle Gewerbesteuern in die
kommunalen Kassen fließen. Für die Gemeinden sogar ist diese Art von Energie
ein großer Profit. Diejenigen, die ihre Energieversorgung auf Erneuerbare
Energien umstellen wollten, nutzen diese Situation und bieten ihr Engagement
als Tourismus-Magnet für die Besucher aus der ganzen Welt an.
Es gibt sogar kleinere
Gemeinden, die die erneuerbaren Energien als eine Art Geldgewinn nutzen. Das
liegt daran, dass diese Windenergie die zweite meist benutzte Energie in
Deutschland ist. Für diejenigen, die in der Nähe einer solchen Windanlage
wohnen, ist der Profit noch größer, weshalb sie sich immer wieder für einen
solche Energiezufluss entscheiden.
Rolf Hinrichs - Positive Haltung gegenüber
der Onshore Windkraft
Eine sehr große Anzahl der
Menschen hat eine positive Haltung gegenüber dieser Windkraft. Das hat sich
durch die Umfragen gezeigt, die die Meinungsforschungsinstitute vollbracht
haben. Die Meinung des Bevölkerung ist eigentlich auf denselben Standpunkt
gebracht: Rolf Hinrichs - Es wäre besser, Wind und Sonne als erneubare Energien zu benutzen, da
man so einen besseren Profit haben und gesünder leben kann.
Das würde neue
Türen in eine bessere Welt öffnen. Deshalb sind sehr viele Bürger der Meinung,
dass solche Anlagen gebaut werden sollten, besonders in Industriestädten oder
Bereichen, die sehr viel Strom gebrauchen. Dafür gibt es natürlich auch
besondere Gründe. Rolf Hinrichs - Mit solchen Windlagen hat man eine gewisse Unabhängigkeit von
Brennstoffen wie es Kohle, Öl und Gas sind.
Nebenbei fördert man damit eine
positive Auswirkung auf die Umwelt und den Klimaschutz, sowie auch auf die
Schaffung von Arbeitsplätzen. Wenn man bedenkt, dass auch neue Generationen
kommen werden, sind diese Windanlagen die am besten geeigneten Energieträger.
Natürlich gibt es auch
diejenigen, die nicht gerade zufrieden mit solchen Energiemethoden sind. Um das
zu verhinder, will BWE die Bürgerinnen und Bürger über das geplante Vorhaben
informieren, damit sie aller Vorteile einer solchen Energie bewusst werden.
Rolf Hinrichs - Der Naturschutz mit
Windenergie
Da heutzutage der
Klimawandel sehr große Schaden verursacht, ist die Onshore Windkraft eine neue
Methode, um das Verbreiten solcher Schaden zu verhindern. Nebenbei trägt eine
solche Energiewende auch zum Natur- und Artenschutz bei. Es sollte aber darauf
aufmerksam gemacht werden, dass auch der Bau dieser Windenergieanlagen einen
bestimmten Eingriff in die Natur darstellt.
Rolf Hinrichs - Deshalb werden bei der Planung
strenge Gesetze befolgt, damit man zusätzlich auch den Schutz der bestimmten
Vogel- und Fledermausarten gewährleisten kann. Da in diesen Bereich eine
zwanzigjährige Erfahrung besteht, werden heutzutage vor jedem Bau die Einflüsse
der Windenergieanlagen auf die Umwelt geprüft. Diese müssen dann mit den
Gesetzen der örtlichen Naturschutzbehörden übereinstimmen, damit der Bau
überhaupt erfolgen kann. Dafür gibt es bestimmte Gesetze, die im Baugesetzbuch
vorgeschrieben sind.
Es heißt, dass eine Windenergie unzulässig ist, wenn die
Belange des Naturschutzes diesem entgegenstehen. Diese Belange ergeben sich
sowohl aus dem Bundesnaturschutzgesetz, als auch aus den Naturschutzgesetzen
der bestimmten Länder.
Rolf Hinrichs - Berücksichtigung von
Vögeln und Fledermäusen bei der Planung
Bei der Auswahl bestimmter
Standorte für eine Onshore Windkraft, werden die bestimmten Tierarten in
Betracht gezogen. Besonders Acht wird auf die streng geschützte
Naturschutzgebiete gegeben, denn diese sind ein Lebensort für Vogelbrut- und
–rastgebiete. Rolf Hinrichs - Das heißt, dass immer vor dem Verfahren des Baus dieser
Windanlagen geprüft wird, welchen Einfluss diese auf die in der Nähe stehenden
Lebensräume und Durchzugsgebiete der Vogel- und Fledermausarten haben können.
Der Einfluss muss fast unsichtbar und unbemerkbar sein, damit man überhaupt
eine Genehmigung dazu bekommt, erneubare Energien auf diesem Territorium zu
verwenden. Deshalb wird fast jedes Projekt mit faunistischen Untersuchungen geprüft.
Weitere zu beachtende Kriterien werden aus dem Artenschutz abgeleitet. Rolf Hinrichs - Laut
Gesetz ist es streng verboten, Tiere, die zu einer besonders geschützten Art
gehören, zu töten, sie zu verletzen oder ihren Lebenslauf zu stören. Weiterhin
ist er verboten, ihren besonderen Fortpflanzungs- und Ruhestätten zu
beschädigen oder sie vollkommen zu zerstören.
Vor allem können Lebensräume von
bestimmten Vögeln und Fledermäusen durch die Errichtung von Windenergiebauten
gestört werden. Eine besondere Tierart, die geschützt ist, ist der europäische
Uhu. Deshalb werden in bestimmten Forschungen Lösungen dafür angeboten, wie man
am besten diese Tierarten schützen kann. Rolf Hinrichs - Somit werden bestimmte lokale
Federmauspopulationen, darunter insbesondere die hochfliegenden Arten, bei den
Planungs- und Genehmigungsverfahren in Betracht gezogen. Dabei wird versucht,
keine der beiden beteiligten Seiten zu schaden.
Deshalb wird versucht, einen
Kompromiss zu machen, indem die Bauten, die in der Nähe dieser geschützten
Bereiche aufgebaut werden, besondere Bedingungen erfüllen müssen, um überhaupt
benutzt zu werden. Somit erhöht man das Gewissen der Menschen gegenüber den
geschützen Arten und macht zusätzlich die Windenergie und deren Bauten noch
umweltfreundlicher.
Rolf Hinrichs - Windenergie auf dem See
Es ist aber nicht nur der
Fall bei den Tieren, sondern auch bei anderen natürlichen Phänomenen, dass sie
wegen dieser Bauten in Gefahr geraten. Darunter zählt man auch den See, der als
natürliches geschütztes Bereich bezeichnet wird. Um überhaupt eine Genehmigung
für den Bau in der Nähe eines Sees zu bekommen, müssen sehr viele Prüfungen
stattfinden. Diese Prüfungen werden dann durch das Bundesamt für Naturschutz
und auch durch das Bundesministerium für die Umwelt, den Naturschutz und den
Bau vorgeschrieben. Dieses Bundesamt untersucht dann alle möglichen
Auswirkungen, die eine Windkraft auf die Meereswelt haben kann.
Dabei werden
die Auswirkungen vor, während und nach dem Bau testiert, damit man am Ende ein
umfassendes Bild bekommen kann. Ziel eines solchen Monitorings ist eigentlich,
die negativen Effekte rechtzeitig zu erkennen und sie dann entweder steuern
oder eliminieren. Es wichtig zu wissen, welche Auswirkungen diese Bauten auf
die Natur haben können, denn nur so kann man sich gegen sie wären. In der Regel
sind diese sehr gering, wenn man sie mit den Auswirkungen anderer Stromquellen
vergleicht. Rolf Hinrichs - Doch man muss immer vorsichtig sein.
Obwohl diese Windenergie
positive Beiträge zum Klimaschutz leistet, sollte man sie immer im Auge
behalten. Nebenbei führt diese Windenergie zwar zur Erhaltung der Biodiversität
und reduziert die Nutzung fossiler Brennstoffe, kann sie manchmal Schaden
verursachen. Man muss also immer vorsichtig sein und alles vorher gut
überprüfen, denn ein falscher Schritt und man kann der Umwelt großen Leiden
antun. Damit also diese Schäden verhindert werden, werden heutzutage besondere
Flächen für den Bau solcher Windanlagen gewählt, die entfernt von geschützten
Bereichen sind. Somit trägt man der Gesundheit der Natur bei und sorgt nebenbei
für einwandfreie Anlagen.
Rolf Hinrichs - Die Windanlagen in der
Zukunft
Da die Windanlagen eine
hohe Popularität genießen, wird vorausgesagt, dass sie auch in der Zukunft
verbreitet werden. Das liegt daran, dass sie umweltfreundlich sind und
versuchen, so zu bleiben. Heutzutage muss man daran denken, dass die fossilen
Energien schneller verbraucht werden als früher und dass man mit diesem Tempo
in ein paar Jahren sehr knapp mit denen wird. Deshalb sehen viele Menschen eine
Lösung in Windanlagen. Auch die Solaranlagen werden benutzt, doch diese sind
dann immer teurer und sind eine zu große Investition für einfache Menschen.
Rolf Hinrichs - Die
Windanlagen können natürlich auch jede Menge Geld kosten, aber wenn man
berechnet, wie viel Gutes man der Umwelt damit tut und wie viel Geld man durch
die Jahre sparen kann, dann lohnt es sich in der Tat. Man muss jedoch die
Menschen darüber informieren, wie gut diese Windanlagen eigentlich sind und
welche Vorteile sie haben. Rolf Hinrichs - Nur wenn man den Menschen diese Windanlagen als
etwas Gutes vorstellt, kann ein Fortschritt erwartet werden.